Viele Coronafälle an Bord der MSC Seaview – Maßnahmen werden von Gästen nicht immer ernst genommen

Viele Coronafälle an Bord der MSC Seaview – Maßnahmen werden von Gästen nicht immer ernst genommen

© www.kreuzfahrt-aktuelles.de
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Einige Coronafälle und unverantwortliche Gäste auf der MSC Seaview 

Rund um die aktuelle Karibik-Kreuzfahrt der MSC Seaview gibt es einige unerfreuliche Meldungen – die Situation an Bord scheint angespannt zu sein. 

Zum einen wurden an Bord zahlreiche Coronainfektionen festgestellt, die am vergangenen Sonntag gemäß Angaben von unterschiedlichen Personen dazu geführt haben, dass in der Nacht in St.Maarten über 200 infizierte Reisende ausgeschifft und in Quarantäne-Unterkünfte transferiert worden sein sollen. Auch Crewmitglieder des Kreuzfahrtschiffes seien betroffen. Auch vor dieser größeren Ausschiffung habe es an Bord bereits zahlreiche Infektionen gegeben. 

Zuletzt konnten zahlreiche Häfen nicht angesteuert werden, weil die jeweilige karibische Insel aufgrund dessen keinen Anlauf zugelassen hat. 

Das Gesundheits- und Sicherheitsprotokoll der Reederei an sich ist wirksam, doch es ist eben nur so gut, wie sich die Passagiere daran halten beziehungsweise wie sehr auch die Einhaltung kontrolliert wird. Dass es trotz der Maßnahmen wie Impf- und Testpficht, sowie Abstands- und Maskenregeln immer wieder zu Coronainfektionen auf Kreuzfahrtschiffen kommt, ist dem aktuellen Infektionsgeschehen an Land – besonders durch Ausbreitung der Omikron-Variante – zuzuordnen. Es gehört einfach in der aktuellen Zeit dazu, doch eine Infiziertenzahl von über 200 Personen wie an Bord der MSC Seaview ist sehr ungewöhnlich.

Von Bord heißt es immer wieder, dass es zu Grüppchenbildungen kommt und oftmals Abstandsregeln und insbesondere die Pflicht zum Tragen einer Maske in definierten Fällen nicht eingehalten werden. In diesem Fall sind die unverantwortlichen Passagiere das Problem im System, so kann sich das Virus rasch ausbreiten – diese Passagiere tragen also eine Mitschuld an der Situation. Auf der anderen Seite müsste MSC Cruises die Einhaltung der Maßnahmen stärker durchsetzen und mit Konsequenzen bei Verstößen ahnden. Dies scheint auch nicht immer der Fall zu sein, doch letztlich liegt die Schuld nicht direkt bei MSC Cruises, sondern an den Reisenden, die sich bewusst nicht an die Maßnahmen, die man bereits vor Buchung einer Kreuzfahrt kennt, halten.

Die MSC Seaview und MSC Seashore sind in einem Fahrtgebiet unterwegs, in dem verschiedene Nationalitäten aufeinander treffen, die die Maßnahmen nicht immer so anerkennen oder so aus den Heimatländern nicht kennen. Letztlich wird MSC Cruises nichts anderes übrig bleiben als die Maßnahmen zu verschärfen und bei Verstößen Ausschiffungen von Regelbrechern zum Wohle der verantwortungsvollen Gästen durchzuführen.

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