Kreuzfahrtkonzerne haben pro Monat einen Verlust in Höhe von einer Milliarde US-Dollar

Kreuzfahrtkonzerne haben pro Monat einen Verlust in Höhe von einer Milliarde US-Dollar

© www.kreuzfahrt-aktuelles.de
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Die größten Kreuzfahrtkonzerne der Welt verlieren noch immer rund eine Milliarde Dollar pro Monat

Seit Beginn der Corona-Pandemie haben die größten Kreuzfahrtkonzerne der Welt große Kosteneinsparungen vorgenommen, um die Liquidität der Unternehmen zu erhalten. Diese geschahen im Rahmen von Schiffsabgaben, „Cold Lay Ups“, Entlassungen, Kurzarbeit oder auch Schiebung von Verbindlichkeiten. 

Alleine die drei Kreuzfahrt-Riesen Carnival Corporation, Royal Caribbean Group und Norwegian Cruise Line Holdings werden im aktuellen vierten Quartal 2020 auch summiert einen Verlust von einer Milliarde Dollar pro Monat einfahren. 

Beim größten Kreuzfahrtkonzern der Welt handelt es sich um die Carnival Corporation – sie ist der Mutterkonzern von neun Kreuzfahrtmarken. Darunter befinden sich beispielsweise Costa Crociere, AIDA Cruises oder auch die Carnival Cruise Line. Wie ein Beitrag von Cruise Ship’s Trips auf Facebook aufzeigt, soll das Unternehmen auch im vierten Quartal 2020 noch etwa 530 Millionen Dollar im Monat verlieren. Im dritten Quartal sollen es 700 Millionen gewesen sein – und das, obwohl sich der Großteil der Schiffe nicht einmal im Dienst befindet und auf ein Minimum an Besatzung heruntergefahren wurde. 

Derzeit befindet sich mit der Costa Smeralda sogar nur ein einziges Kreuzfahrtschiff der Carnival Corporation im Dienst. Und auch dieses Kreuzfahrtschiff fährt aufgrund der aktuellen Situation mit ihren Auflagen nicht gewinnbringend. Die Carnival Corporation konnte durch die Schiffsabgaben deutliche Kosteneinsparungen vornehmen. Insgesamt hat der Konzern während der Pandemie 18 Kreuzfahrtschiffe veräußert. Zum größeren Teil soll es sich hierbei um Schiffe gehandelt haben, die die Flotten ohnehin auf kurzer Sicht hätten verlassen sollen. Alleine die Carnival Cruise Line und die Holland America Line haben an dieser Stelle jeweils vier Kreuzfahrtschiffe ausgeflottet.

Die Royal Caribbean Group kommt auf etwa die Hälfte der Carnival Corporation, hier werden pro Monat etwa 270 Millionen US-Dollar Verlust eingefahren werden. Zur Royal Caribbean Group gehört auch zum Teil (50%) die Hamburger Reederei TUI Cruises. Von den 100% Töchtern der Royal Caribbean Group befindet sich derzeit überhaupt kein Schiff im Dienst. Auch hier wurden in den letzten Monaten bei allen Töchtern Sparmaßnahmen eingeführt, auch wurden Liquiditäten auf verschiedene Weisen gesichert. 

Die höchste Verlustrate pro Schiff weist die Norwegian Cruise Line Holdings auf. Hier sollen 175 Millionen Dollar im Monat (viertes Quartal) abfließen. Auch die Norwegian Cruise Line Holdings hat im Laufe der Pandemie diverse Kostensparungen und Liquiditätssicherungen vorgenommen. 

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