Pacific Dawn wird verschrottet – Satoshi Projekt ist gescheitert

Pacific Dawn wird verschrottet – Satoshi Projekt ist gescheitert

© P&O Australia
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Pacific Dawn wird in Indien verschrottet

Kurz vor dem Ende des aktuellen Jahres verlängert sich noch einmal die Liste der Kreuzfahrtschiffe, die im Rahmen der Corona-Pandemie verschrottet werden. Auf diese Liste wird nun auch die Pacific Dawn aufgenommen. Sie sollte eigentlich als MS Satoshi in Panama dauerhaft liegen bleiben und die Kabinen sollten an Privateigner verkauft werden.

Bereits im November 2019 wurde bekannt, dass die Reederei P&O Australia – ein Teil der Carnival Corporation – vor hat, die Pacific Dawn zu verkaufen. Auch ein Käufer war schnell gefunden, das Kreuzfahrtschiff sollte zu Cruise & Maritime Voyages (CMV) wechseln und auf dem britischen Markt eingesetzt werden. Dieser angedachte Verkauf kam allerdings nicht zustande, da das Mutterunternehmen von CMV im Rahmen der Pandemie Insolvenz anmelden musste.
Im Anschluss hat P&O Australia in Ocean Builders einen neuen Eigner gefunden. 

Ocean Builders wollte MS Satoshi vor Panama City platzieren und die Kabinen verkaufen. Hierzu waren die Planungen auch schon sehr weit fortgeschritten. Laut Cruiseindustrynews kamen nun allerdings so große Probleme auf, dass Ocean Builders beschlossen hat, das Kreuzfahrtschiff an eine indische Abwrackwerft zu verkaufen. Das größte Problem soll die notwendige Versicherung des Schiffs gewesen sein. Ocean Builders konnte keinen entsprechenden Anbieter zur Versicherung des Projekts auftreiben. 

Die Pacific Dawn befand sich seit 1991 im Dienst und wird wohl nun ihr absolutes Ende finden. 

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