Norwegian Cruise Line Holdings verklagt den US-Staat Florida wegen Streit um Impfnachweise

Norwegian Cruise Line Holdings verklagt den US-Staat Florida wegen Streit um Impfnachweise

Drittgrößter Kreuzfahrtkonzern der Welt verklagt den US-Staat Florida

Bekanntermaßen sind die Hürden für die Wiederaufnahme des Kreuzfahrtbetriebs in den Vereinigten Staaten von Amerika recht hoch gelegt. Die wichtige US-Behörde CDC (Centers for Disease Control and Prevention) fordert neben einem umfassenden Hygiene- und Sicherheitsprogramm auch Testfahrten vor der eigentlichen Betriebsaufnahme von den Reedereien.

Die meisten US-Reedereien haben beschlossen, dass sie nur vollständig geimpfte Personen eine Kreuzfahrt antreten lassen wollen. Dafür ist es logischerweise notwendig, dass die Passagiere die Impfung nachweisen können, doch genau das ist dem US-Staat Florida ein Dorn im Auge. Damit widerspricht Florida jedoch auch der Meinung der US-Bundesbehörde CDC, die Kreuzfahrten mit geimpften Passagieren deutlich empfiehlt. 

Gemäß einer Entscheidung Floridas darf kein Unternehmen von Personen einen Impfnachweis verlangen. Damit noch nicht genug, denn sollte ein Unternehmen dagegen verstoßen, so wird pro Vorfall eine Geldstrafe von 5000 US-Dollar verhängt. Der Staat Florida argumentiert damit, dass es eine Art Diskriminierung sei, wenn man nur geimpfte Passagiere befördere. Zumal es ein Problem für Familien mit kleinen Kindern darstellt, da es für diese keinen zugelassenen Impfstoff gibt. 

Diese Ansicht des Staates Florida ist somit konträr zu der von vielen US-Reederieen. Die Norwegian Cruise Line Holdings Ltd. (NCLH), zu der die Marken Norwegian Cruise Line, Oceania Cruises und Regent Seven Seas Cruises gehören, möchte zunächst bis zum 31.10.2021 Kreuzfahrten nur vollständig geimpften Personen zugänglich machen. NCLH hat nun das Problem, dass die Reisen mit dem Versprechen verkauft wurden, dass alle Reisenden geimpft sind und diese nun darauf verlassen. Weicht man davon ab, könnten viele Stornierungen getätigt werden und zudem sieht das Unternehmen dadurch ein höheres Gesundheitsrisiko für die Passagiere. Weiterhin möchte der Konzern keine getrennten Bereiche an Bord für geimpfte und nicht geimpfte Gäste schaffen.

Um doch die Impfnachweise verlangen zu dürfen und somit auch die Impfpflicht durchzusetzen, hat NCHL nun eine Klage bei Gericht eingereicht. Somit bleibt nun abzuwarten, wie das Gericht entscheiden wird. NCLH möchte am 15. August 2021 in Florida mit der Norwegian Gem Fahrt aufnehmen. 

Der US-Bundesstaat Florida ist ein wichtiger Standort für die Kreuzfahrtbranche, denn hier befinden sich wichtige Häfen wie Miami, Port Canaveral und Port Everglades / Fort Lauderdale. Andere Reedereien 

Andere US-Staaten akzeptieren die Impfpflicht und auch Nachweispflicht, so wie so NCLH durchführen möchte.

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