Norwegian Cruise Line Holdings schickt die Schiffe der Marken in den Cold Lay-Up

Norwegian Cruise Line Holdings schickt die Schiffe der Marken in den Cold Lay-Up

Norwegian Encore / © Norwegian Cruise Line
Norwegian Encore / © Norwegian Cruise Line

Die Norwegian Cruise Line Holdings wird die Kreuzfahrtschiffe seiner drei Kreuzfahrtmarken in den Cold Lay-Up versetzen

Die Norwegian Cruise Line Holdings, Muttergesellschaft der Norwegian Cruise Line, Oceania Cruises und Regent Seven Seas Cruises, hat einen eindeutigen Schritt angekündigt, die Kreuzfahrtschiffes des Konzerns sollen in den Cold Lay-Up Status versetzt werden. Das bedeutet fortan, dass die Anzahl der Besatzungsmitglieder weiter heruntergefahren wird, die Bereiche an Bord ebenfalls. Nur die nötigsten Aufwendungen werden für den weiteren Betrieb der einzelnen Schiffe aufrecht erhalten.

Laut Crew-Center soll diese Information von einem Besatzungsmitglied stammen. Weiterführend heißt es, dass die Pride of America eine Ausnahme bilden soll. Das Versetzen in den Cold Lay-Up habe den Informationen zufolge bereits begonnen, bis Mitte September sollen die Kreuzfahrtschiffe der Norwegian Cruises Line, der Oceania Cruises und der Regent Seven Seas Cruises diesen Zustand erreicht haben.

Auch sollen Informationen über die Trockendock-Planungen vorliegen. Laut Quelle sollen dort die meisten Schiffe der Holding aufgelistet sein – bevor sie den Betrieb wieder aufnehmen. Dies deutet deutlich auf den benannten Cold Lay-Up hin, denn werden die Schiffe tatsächlich derart heruntergefahren, so ist ein Werftaufenthalt vor der erneuten Indienststellung nicht umgänglich. Sollte sich die Norwegian Cruise Line Holdings tatsächlich für diese Variante entschieden haben, dann wird es gut durchdacht sein, denn auch die Trockendock Aufenthalte sind finanziell ein großer Kostenblock.

Zuletzt hatte das Unternehmen auch mehrfach erwähnt, dass es nach der Indienststellung des ersten Schiffes rund ein halbes Jahr benötige, um die gesamte Flotte wieder in den Dienst zu nehmen. Es scheint also mit großen Aufwendungen bei der Wiederaufnahme des Betriebs gerechnet zu werden. Sollten sich die Aussagen des Besatzungsmitglieds bewahrheiten, so ist schon bald mit weiteren Absagen der drei Reedereien zu rechnen. Dann kann davon ausgegangen werden, dass es in diesem Jahr keinerlei Kreuzfahrten mehr mit den genannten Unternehmen geben wird.

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