MS Europa: Älterer Mann in der Nordsee über Bord gegangen – Suche erfolglos eingestellt

MS Europa: Älterer Mann in der Nordsee über Bord gegangen – Suche erfolglos eingestellt

© Hapag Lloyd Cruises
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Suche nach dem über Bord gegangenen Passagier der MS Europa ergebnislos eingestellt

Bereits gestern Abend berichteten wir davon, dass sich das Luxus-Kreuzfahrtschiff MS Europa der Hamburger Reeederei Hapag Lloyd Cruises, seit dem gestrigen Nachmittag auf einer Rettungs- und Suchmission befand. Der Grund hierfür war ein Passagier, der an Bord vermisst und nicht aufgefunden werden konnte. Folglich ging man davon aus, dass die Person in der Nordsee in Höhe der niederländischen Inseln Vlieland und Texel  über Bord gegangen sei.

Heute liegen weitere Informationen zu diesem Sachverhalt vor. Ein etwa 80 jähriger Mann wurde von seiner Reisebegleitung gestern Mittag vermisst und folglich informierte die Person die Besatzung der MS Europa. Nach erfolglosen Suchmaßnahmen an Bord wurden die für diesen Fall standardisierten Maßnahmen des Prozederes „Mann über Bord“ eingeleitet. Dies bedeutet unter anderem die Alarmierung der Küstenwache und die Rückkehr zu der Position an der man die Person anhand der Uhrzeit zum letzten Mal gesehen hat. Anschließend wird ein gewisses Suchmuster abgefahren, um die Person schnellstmöglich zu finden. Mit jeder Minute im Wasser schwindet je nach Wassertemperatur und anderen Wetterbedingungen die Überlebenschance der über Bord gegangenen Person.

Unterstützt wurde die MS Europa von im Umkreis befindlichen Schiffen, sowie von Flugzeugen und Helikoptern von Land. Am Abend gegen 19 Uhr wurde die MS Europa aus der Suchaktion entlassen, während von anderer Seite noch Aktivitäten zum Auffinden der Person durchgeführt wurden. Die Wetterbedingungen für das Auffinden einer Person im Wasser waren leider nicht besonders günstig, denn in diesem Gebiet waren Wellen mit einer Höhe von über 5 Metern und einem starken Wind mit über 30 Knoten vorherrschend. Gemäß Anhaben der Küstenwache gebe es keine Hoffnung mehr darauf den älteren Mann lebend bergen zu können. Folglich wurde die Suche eingestellt. Wie in solchen Fällen üblich gilt die Person zum aktuellen Zeitpunkt noch als vermisst.

Die Reederei Hapag Lloyd Cruises, die eine Marke von TUI Cruises ist, hat gegenüber der Bild-Zeitung geäußert, dass nach Auswertung des Videomaterials kein Hinweis auf Fremdverschulden oder einen Unfall vorläge. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass man von einem Suizid ausgeht. Weitere Untersuchungen dazu werden von den örtlichen Behörden durchgeführt. Die MS Europa kann ihre Kreuzfahrt weiter fortsetzen. An Bord soll sich ein Seesorgeteam befinden, das für die Gäste und Crewmitglieder Hilfestellungen in dieser erlebten Situation anbietet.

Entgegen der ursprünglichen Informationen von gestern hat die MS Europa ihre Reise zu dem nächsten planmäßigen Hafen Antwerpen in Belgien fortgesetzt, wo sie heute Mittag ankam. 

Aktuelle Reise der MS Europa vom 15.08. bis 28.08.2021:
Hamburg – Seetag – Antwerpen – Seetag – Saint-Malo – Seetag – Bordeaux – Bordeaux – Concarneau – Seetag – Honfleur – Honfleur – Seetag & Passage Nord-Ostsee-Kanal & Kiel – Kiel

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