MS Artania soll Australien nach dem Willen des Premierministers schnellstmöglich verlassen

MS Artania soll Australien nach dem Willen des Premierministers schnellstmöglich verlassen

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Die MS Artania von Phoenix Reisen wird in Australien immer mehr zum ungeliebten Gast

Während sich drei Schiffe der Phoenix-Flotte auf dem Weg nach Bremerhaven befinden (MS Amera, MS Albatros und MS Amadea), liegt die MS Artania immer noch im australischen Fremantle, obwohl das Ausschiffungsprozedere am letzten Sonntag erfolgreich beendet wurde. Dies ist ein Dorn im Auge des westaustralischen Premierministers Mark McGowan. Gegenüber der örtlichen Presse soll er gesagt haben, dass er sehr  enttäuscht ist und die australische Regierung auffordert habe, Schritte zu unternehmen, um das Schiff wegzubringen. Er möchte nicht, dass die Artania andere Schiffe anzieht, nur weil sie in Fremantle anlegen durfte. Vor der Küste Sydneys lägen 6 bis 9 Schiffe, sodass dort noch größere Probleme gäbe. „Es (= die Artania) muss zurück nach Deutschland, ich vermute, der größte Teil der Crew will zurück nach Deutschland“, soll er weiter ausgeführt haben.

Derzeit befinden sich noch über 400 Crewmitglieder und 16 Passagiere an Bord. Die 16 Passagiere wollten, obwohl es eine Möglichkeit zur Rückreise gab, an Bord bleiben und stehen unter der Obhut von Kapitän und Kreuzfahrtdirektor. Laut australischen Medien gaben die Passagiere verschiedene Gründe an, um an Bord zu bleiben. Der Premierminister soll erklärt haben, er sei damit einverstanden, dass die Gäste an Bord bleiben und mit der Artania nach Deutschland reisen.

Gemäß Angaben der örtlichen Hafenbehörden solle die Artania am kommenden Freitag den Hafen von Fremantle verlassen. Die Crew soll allerdings um einen Aufschub von zwei Wochen gebeten haben, um die gründlichen Reinigungsarbeiten auf dem Schiff abschließen zu können.

Eine Sprecherin von Phoenix Reisen soll gegenüber der Deutschen Presseagentur gesagt haben: „Wir stehen in Verhandlungen mit den australischen Behörden. Es gibt vielfältige Pläne und Optionen, aber noch nichts davon ist konkret“.

Somit ist alles offen. Sicherlich wird sich das Schiff in Australien nicht beliebter machen, je länger es dort noch liegt.

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