MS Artania in Fremantle: Abreise der Gäste musste umgeplant werden

MS Artania in Fremantle: Abreise der Gäste musste umgeplant werden

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Der ursprüngliche Plan die Gäste der MS Artania nach Hause zu bringen ist nicht aufgegangen – nun wurde umorganisiert

Die MS Artania, die für den Bonner Reiseveranstalter Phoenix Reisen unterwegs ist, befindet sich mit sieben bestätigten Coronavirusfällen an Bord im australischen Fremantle in der Nähe von Perth. Ursprünglich war das Schiff mit Gästen von Sydney nach Bremerhaven unterwegs. Geplant waren dabei lediglich drei technische Stopps für die Ladung von Lebensmitteln und zum Bunkern von Treibstoff. Doch dann kam alles anders durch die positiv getesteten 5 Passagiere und die 2 Crewmitglieder.

Bis vor Kurzem lag die Artania auf Reede vor Fremantle und sollte erst an die Pier einlaufen dürfen, wenn der Tag der Abreise der Gäste erreicht ist. In der letzten Nacht durfte das Schiff aber bereits an der Pier festmachen, da es einen medizinischen Notfall an Bord gab und ein Passagier dringend ausgeschifft werden musste und es nicht anders als mit den Anlegen des Schiffes realisiert werden konnte. Danach sollte das Schiff wohl den Liegeplatz wieder verlassen und zurück auf ihre Reede-Position gehen, doch laut Marine Traffic liegt das Schiff noch immer an der Pier. Mittlerweile hat dahinter die MS Vasco da Gama von TransOcean Kreuzfahrten festgemacht.

Nun wurde bekannt, dass die geplante Variante einige Gäste bereits morgen mit einer Chartermaschine Airbus A380 von Malaysia Airlines nach Hause zu bringen, nicht aufgeht. Die Fluggesellschaft hatte einen Coronavirustest von jedem Passagier gefordert, der negativ ausfallen musste, bevor der Gast die Maschine betritt. Logistisch sei dies nicht möglich und so wurde der Auftrag an Malaysia Airlines gestrichen.
Ersatzweise soll es eine neue Lösung für die Heimreise der Gäste geben.
Es heißt, am Sonntag, dem 29.03.2020 würden vier Flugzeuge von Condor nach Frankfurt fliegen. Auf diese Maschinen um 17:00, 18:00, 19:00 und 20:00 Uhr Ortszeit sollen die Personen aufgeteilt werden. Von Frankfurt aus habe man einen Transfer für die Gäste organisiert. 

Es bleibt zu hoffen, dass die Abreise der Gäste nach den neuen Plänen realisiert werden kann, denn Australien verfolgt einen strikten Plan, um das eigene Land vor weiteren Risiken durch das Coronavirus zu schützen.

Ob für die MS Artania anschließend eine dreiwöchige Quarantäne in Australien gibt, so wie man gerüchteweise hörte oder ob das Schiff ohne Gäste die Fahrt nach Bremerhaven aufnehmen kann, bleibt abzuwarten. 

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