Meyer Werft über die erfolgreiche Emsüberführung der Odyssey of the Seas

Meyer Werft über die erfolgreiche Emsüberführung der Odyssey of the Seas

© Meyer Werft
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Das Überführungsteam der MEYER WERFT und der Lotsenbruderschaft Emden hat die Odyssey of the Seas erfolgreich über die Ems zur Nordsee überführt. Am Sonntagmorgen hat das Schiff nach ersten Einstellungen und Tests in der Nordsee im niederländischen Eemshaven festgemacht. Von dort aus nimmt das Schiff Kurs auf Bremerhaven und unternimmt von dort aus technische und nautische Probefahrten. Das Manöver musste aufgrund der Wetter- und Windbedingungen über drei Tiden gestreckt werden. Das erhöht den Aufwand und die Kosten für die MEYER WERFT, um eine sichere Emsüberführung zu ermöglichen und ein weiteres Kreuzfahrtschiff für die erfolgreiche Ablieferung vorzubereiten.

„Im Standortsicherungsvertrag zwischen uns, der Landesregierung, der IG Metall und dem Betriebsrat haben wir festgelegt, solche Standortnachteile der MEYER WERFT auszugleichen. Das ist in dieser schweren Krise nochmals wichtiger denn je, damit wir im Wettbewerb bestehen können. Die MEYER WERFT hat den Standortsicherungsvertrag stets mehr als erfüllt. Wir stehen weiterhin zu unseren Zusagen. Nun müssen alle ihre Aufgaben erledigen, um das Überleben der Werft zu sichern“, sagt Bernard Meyer, Geschäftsführer der MEYER WERFT.

In dem Standortsicherungsvertrag hatten sich die IGM und der Betriebsrat der MEYER WERFT verpflichtet, Zitat: „aktiv und in enger wie offener Abstimmung mit der Geschäftsleitung die dringend erforderlichen Schritte und Maßnahmen zur Sicherung und fortlaufenden Steigerung der internationalen Konkurrenzfähigkeit des Standortes Papenburg zu unterstützen.“

Der Standortsicherungsvertrag wurde auf Wunsch der Landesregierung und der IG Metall mit der MEYER WERFT am 15.12.2015 geschlossen, um zu verhindern, dass die MEYER WERFT den Standort Papenburg zu Gunsten von Turku aufgibt oder vernachlässigt. Die Familie Meyer steht zum Standort Papenburg, aber der Standort muss wieder international konkurrenzfähig werden, um zu überleben.

Derweil laufen an Bord die letzten Arbeiten, um der Reederei in wenigen Wochen ein tadelloses und modernes Kreuzfahrtschiff zu übergeben. „Für die tolle Arbeit an diesem Schiff und der großen Leistungen trotz der Schwierigkeiten während der Corona-Krise möchten wir uns bei allen Mitarbeitern bedanken“, so Thorsten Kroes, Projektleiter der MEYER WERFT, und Jörg Heidelberg, Mitglied der Geschäftsleitung Produktion.

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