Kreuzfahrten mit Mein Schiff künftig nur noch mit negativem Coronatest erlaubt!

Kreuzfahrten mit Mein Schiff künftig nur noch mit negativem Coronatest erlaubt!

© www.kreuzfahrt-aktuelles.de
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Ab September 2020 ist ein negativer Coronatest zwingende Voraussetzung für eine Kreuzfahrt mit der Mein Schiff-Flotte

Die Hamburger Reederei TUI Cruises ist bereits seit einiger Zeit wieder mit Gästen an Bord unterwegs und war die erste Reederei des Massenmarkts, die nach dem „Kreuzfahrt-Lockdown“ wieder Kreuzfahrten absolviert hat. Damit ist TUI Cruises recht erfolgreich und gibt der ganzen Branche Hoffnung – auch dadurch, dass es bislang keine nennenswerten Zwischenfälle gab.
Gestern hat das Unternehmen angekündigt weitere Blaue Reisen ab Hamburg und Kiel auch im September anzubieten und ganz neu Griechenland-Kreuzfahrten ab Mitte September mit Landgängen anzubieten.

Gleichzeitig damit wurde bekannt, dass es künftig nur noch mit einem negativen Coronatest an Bord der Schiffe geht – bislang war das nicht der Fall. Es handelt sich um einen PCR-Test, der laut Angaben von TUI Cruises bereits im Reisepreis inklusive ist. Augenscheinlich ist es so, dass die Gäste im Terminal getestet werden sollen. Genaue Details dazu hat TUI Cruises noch nicht bekanntgegeben.

Ab September darf man nur mit negativem COVID-19 Testergebnis an Bord

 

Die ersten Blauen Reisen der Mein Schiff Flotte haben es bewiesen: Mit maximaler Hygiene und gegenseitiger Rücksichtname hat TUI Cruises die Gesundheit der Gäste fest im Blick. Mit dem Start längerer Kreuzfahrten mit Landgängen geht die Hamburger Reederei einen Schritt weiter und auf Nummer sicher: Für vorerst alle weiteren Abfahrten der Mein Schiff Flotte (Abreisen ab September) benötigen Gäste ein negatives COVID-19 Testergebnis (PCR-Test). Die Kosten hierfür sind bereits im Reisepreis inkludiert. Über weitere Einzelheiten werden alle Gäste automatisch und rechtzeitig vor Reisebeginn informiert.

Hintergrund: Über das Gesundheits- und Hygienekonzept von TUI Cruises

 

Die Gesundheit und Sicherheit von Gästen und Besatzung hat für TUI Cruises höchste Priorität. Die schrittweise Wiederaufnahme des Kreuzfahrtbetriebs in Zeiten von Corona wurde entsprechend in monatelanger Vorarbeit vorbereitet: Gemeinsam mit medizinischen Experten wurde ein Gesundheits- und Hygienekonzept entwickelt und sämtliche Prozesse vor und während der Reise (u.a. verpflichtender Gesundheitsfragebogen, tägliche Temperaturchecks für Gäste und Besatzung), beim Check-In (u.a. verpflichtender digitaler Check-In, gestaffelte Check-In-Zeiten) und im Gäste- sowie Crew-Bereich zur Einhaltung von Hygiene- und Abstandsvorschriften angepasst. Um die an Land üblichen Abstandsregeln einhalten zu können, ist die Passagierkapazität an Bord zum Start auf maximal 60 Prozent begrenzt. Bereits bestehende und sehr hohe Hygienestandards wurden über zusätzliche Reinigung und Desinfektionsmaßnahmen sowie unter anderem das Aufstellen zusätzlicher Desinfektionsmittelspender ergänzt. Alle Vorsichtsmaßnahmen basieren auf den medizinischen Standards renommierter Institutionen wie dem Robert Koch-Institut (RKI), der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und entsprechen den Leitsätze der Behörden zur Wiederaufnahme des Kreuzfahrtbetriebs.

Die Besatzung wird zum eigenen Schutz und dem der Gäste getestet, ausführlich geschult und für ihren Einsatz an Bord ausgestattet. Bereits der Rekrutierungsprozess der Crew folgt strengen Regeln: Bevor neue Besatzung an Bord kommt, wird sie an Land getestet. Es kommen nur Besatzungsmitglieder an Bord, die negativ getestet sind und begeben sich zusätzlich in 14-tägige Einzel-Isolation auf einer Balkonkabine. Erst dann nehmen die Besatzungsmitglieder ihren Dienst auf.

Auch für den Ernstfall ist TUI Cruises vorbereitet, hierbei wurden bestehende Strukturen und ohnehin schon sehr strengen Maßnahmen zur Prävention der Verbreitung von Viruserkrankungen nochmals verschärft und auf die aktuelle Situation hin angepasst. Es gibt seit jeher auf jedem Schiff ein eigenes Bordhospital mit geschultes Personal. Die gängige Besetzung durch deutschsprachiges Fachpersonal (jeweils zwei Ärzte und zwei Krankenschwestern bzw. Krankenpfleger) wurde um den so genannten „Infection Control Officer“ aufgestockt. Dabei handelt es sich um eine Hygienefachkraft, die die Prozesse an Bord überwacht und die Besatzung schult. Bei einem Verdacht auf COVID-19 kann an Bord auf Minilabors an Bord zurückgegriffen werden, welche innerhalb von 70 Minuten ein COVID-19-Testergebnis liefern. Sollte sich ein Verdachtsfall bestätigen, wird die Person – Gast oder das Besatzungsmitglied – im Sinne der Gesundheit aller Personen an Bord – an Bord isoliert und schnellstmöglich zur weiteren Diagnose und Behandlung in eine geeignete Institution an Land gebracht, sofern notwendig auch per Notausschiffung. Hier greift TUI Cruises auf das weltweite Netzwerk eines Medizin-Logistikers zurück.

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2 Kommentare zu „Kreuzfahrten mit Mein Schiff künftig nur noch mit negativem Coronatest erlaubt!“

  1. „Kreuzfahrten mit der Mein Schiff Flotte künftig nur noch mit negativem Corona-Test“

    Das ist mal wieder der Witz des Tages. Was bringt denn bitte schön ein negativer Corona-Test, der nicht älter als 24 oder höchsten 48 Stunden alt ist? Nix. Denn selbst wenn dieser negativ ist, kann er zwei oder drei Tage später positiv sein, da der Test noch nicht auf den Virus reagiert hat. Besser wäre es, dass die Passagiere (so wird es auch in Rehakliniken gemacht) vor der Reise 14 Tage in Quarantäne gehen und dann wird getestet. Wenn man dann negativ ist, kann man die Kreuzfahrt antreten.
    Petra Feldkirchner

  2. Alle Neuen „Fahrten auf dem Wasser“ ehemals „Kreuzfahrten genannt sind nichts anderes als „Fahrten mit ungewissen Ausgang“……vielleicht endet so ein Trip in einer „Quarantäne“ trotz aller neuen Regeln und Vorsichtsmaßnahmen.
    Schiff Ahoi!!!

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