Innerdeutsche Risikogebiete könnten zum Problem für die Kreuzfahrtbranche werden

Innerdeutsche Risikogebiete könnten zum Problem für die Kreuzfahrtbranche werden

© www.kreuzfahrt-aktuelles.de
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Werden die Risikogebiete nun zum großen Problem für die Kreuzfahrtanbieter?

Die Anzahl der bestätigten Coronafälle steigt wieder an – sowohl in Deutschland, als auch in Österreich und der Schweiz. Allein für den gestrigen Tag wurden für Deutschland über 4000 neue Corona-Infektionen vom Robert-Koch-Institut gemeldet. Immer mehr Städte und Landkreise übersteigen den kritischen Wert von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen 7 Tagen. Somit wurden nun auch auf Bundes- und Länderebene weitere Maßnahmen wie beispielsweise Beherbergungsverbote für Reisende aus Risikogebieten beschlossen. 

Die Einstufung als Corona-Risikogebiet könnte auch Auswirkungen auf die Kreuzfahrtanbieter und deren Kunden haben, denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass Kreuzfahrer aus innerdeutschen Risikogebieten schon einmal davon abgehalten wurden ihre Kreuzfahrt anzutreten. Wohnt oder arbeitet man also in einem Corona-Risikogebiet oder hat sich lediglich dort aufgehalten, wäre es möglich, dass man die Kreuzfahrt nicht antreten kann. Entschieden wird dies allerdings schlussendlich von der jeweiligen Reederei. Sicher ist jedoch, dass die aktuellen Entwicklungen für die Reedereien unübersichtlicher und aufwändiger machen.

Mit TUI Cruises, Hapag Lloyd Cruises, MSC Cruises und Costa Kreuzfahrten haben bereits wichtige Reedereien auf dem deutschen Markt neugestartet. Auch AIDA Cruises steht bereits in den Startlöchern (Erste Reise: AIDAblu ab 17.10.2020). 

TUI Cruises hat bereits entsprechende Regelungen betroffen, die aussagen, dass der Aufenthalt in einem nationalen Risikolandkreis kein Ausschlusskritierium ist, sondern vor Ort ein zusätzlicher COVID-19 Schnelltest durchgeführt wird.

Wie die weiteren Reedereien das handhaben wird schon sicherlich schon bald zeigen.

Auszug von der Internetseite der TUI Cruises GmbH:

Wir unterscheiden zwischen unterschiedlichen Arten von Risikogebieten: Teilweise gilt ein gesamtes Land als Risikogebiet. In anderen Fällen werden nur einzelne Regionen (Bundesländer, Landkreise oder Städte innerhalb Deutschlands, Österreichs und der Schweiz) als Risiko bewertet. Für einen Aufenthalt innerhalb von 14 Tagen vor Ihrer Abreise gilt daher:

  • Internationales Risikoland: Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Mitreise ermöglichen können.
  • Nationaler Risikolandkreis: Ein Aufenthalt in einem örtlichen Risikogebiet (D,AT,CH) gilt nicht als generelles Ausschlusskriterium. Während Ihrer Anreise wird im Hafenterminal ein zusätzlicher COVID-19 Schnelltests durchgeführt.

Maßgeblich ist der aktuelle Kenntnisstand am Tag der Anreise – auch wenn sich die Risikobewertung der betroffenen Region gegebenenfalls zwischen Ihrem Aufenthalt und Reisebeginn verändert hat. Als Grundlage für die Risikobewertung gelten die aktuellen Angaben und Veröffentlichungen des Robert Koch Instituts und der Bundesregierung. Nationale Risikolandkreise mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in den letzten 7 Tagen sind in der Kartendarstellung rot gekennzeichnet

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