Hochwasser nach Starkregen beeinträchtigt Flusskreuzfahrtschiffe auf der Donau

Hochwasser nach Starkregen beeinträchtigt Flusskreuzfahrtschiffe auf der Donau

© www.kreuzfahrt-aktuelles.de
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Hochwasser auf der Donau beeinträchtigt die Flusskreuzfahrt: Thurgau Prestige unzugänglich in Wien und nickoVISION zum Gästewechsel in Komárom statt in Passau

Das Extrem-Hochwasser in Österreich und den Nachbarländern sorgt für enorme Einschränkungen bei Flusskreuzfahrten auf der Donau. Derzeit ist der Schiffsverkehr rund um die Hauptstadt Wien fast vollständig zum Erliegen gekommen. Flusskreuzfahrtschiffe können aufgrund der aktuellen Pegelstände nicht fahren, sodass die Reiseveranstalter ihre Pläne für diese Woche ändern müssen.

In einer besonders misslichen Situation befinden sich die Gäste an Bord der in Wien liegenden Thurgau Prestige vom Schweizer Reiseveranstalter Thurgau Travel. Da ihre Anlegestelle aufgrund des Pegelstands vollständig überspült wurde, sitzen insgesamt etwa 100 Gäste und 40 Crewmitglieder auf dem Flusskreuzfahrtschiff fest. Bis auf weiteres können die Gäste das Flusskreuzfahrtschiff nicht verlassen. Der Hotelbetrieb an Bord läuft trotz besonderer Umstände planmäßig weiter.

Ursprünglich sollte sich die Thurgau Prestige in dieser Woche auf ihrer regulären Donau-Flusskreuzfahrt zwischen Linz in Österreich und Budapest in Ungarn befinden. Nun liegt das Schiff bis auf weiteres in Wien, den Gästen wurde angeblich mitgeteilt, dass sie bis mindestens Dienstag nicht von Bord können. Thurgau Travel Geschäftsführer Daniel Pauli-Kaufmann betont gegenüber dem Schweizer Fernsehen, dass bei Abfahrt der Thurgau Prestige vergangenen Freitag nicht absehbar gewesen sei, dass die Donau in Österreich zum Beginn dieser Woche nicht befahrbar ist.

Auf die nickoVISION von nicko cruises kann aufgrund hoher Pegelstände ihren Fahrplan nicht einhalten. Das Schiff sollte ursprünglich am heutigen Montag, den 16. September 2024 zum Ende einer zweiwöchigen Donau-Kreuzfahrt in Passau liegen. Die Fahrt zurück bis nach Passau war allerdings nicht möglich, weshalb die nickoVISION seit Samstag, den 14. September 2024, in Komárom in Ungarn an der Grenze zur Slowakei liegt. Die Ausflüge ins ursprünglich für Samstag geplante Reiseziel Bratislava fanden per Bus statt. 

Weil die nickoVISION nicht mehr weiterfahren konnte, entschloss sich nicko cruises schon am Sonntag für eine Ausschiffung der Gäste. Sie wurden per Bus nach Passau gefahren und konnten sich dort am Sonntag entweder für die Heimreise oder für eine Hotelübernachtung auf Kosten von nicko cruises bis zum ursprünglich geplanten Reiseende am heutigen Montag entscheiden. Gäste der nickoVISION berichten von einem reibungslosen Ablauf trotz der herausfordernden Situation. 

Ähnlich wie den Gästen der nickoVISION dürfte es aktuell vielen Gästen von Flusskreuzfahrten auf der Donau gehen. Die Pegelstände lassen die reguläre Durchführung geplanter Reisen nicht zu. Es kommt zu umfangreichen Routenänderungen oder gar zu vollständigen Reiseabsagen. Viele Flusskreuzfahrtschiffe liegen außerplanmäßig in einem Hafen wie beispielsweise Wien oder Bratislava und warten dort das Hochwasser ab. Im Verlauf der Woche dürften sich die Pegelstände an der Donau wieder normalisieren. Dann werden die Flusskreuzfahrtschiffe nach und nach in ihren regulären Fahrplan zurückkehren. 

Flusskreuzfahrten mit nicko cruises

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