Gäste der MS Artania dürfen in Fremantle ausschiffen und werden nach Hause geflogen

Gäste der MS Artania dürfen in Fremantle ausschiffen und werden nach Hause geflogen

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Coronavirus an Bord der MS Artania – Das Schiff darf in Fremantle anlegen und die Gäste werden nach Hause geflogen

Nachdem gestern bekannt wurde, dass sich fünf Passagiere und zwei Cremitglieder an Bord der MS Artania von Phoenix Reisen mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt haben, wurde nun entschieden, dass alle Gäste umgehend ausgeschifft und per Charterflug nach Hause gebracht werden sollen.

Allerdings soll es davor die Entscheidung gegeben haben, dass die Behörden keinen Landgang der Passagiere zugelassen haben. Somit wäre auch keine Ausschiffung möglich gewesen. Die Angst vor einer weiteren Verbreitung durch die Infizierten sei zu groß.
Nun wurde bekannt, dass die MS Artania erfreulicherweise nun doch ausschiffen darf.

Zwischenzeitlich hat das Schiff des Bonner Reiseveranstalters Phoenix Reisen im Hafen von Fremantle festgemacht. Allerdings werden die Gäste wohl noch bis mindestens übermorgen an Bord bleiben müssen, da man derzeit die Charterflüge für die Heimreise für den 28. bzw. 29.03.2020 plant. Wenn es soweit ist, soll es für die Gäste auf direktem Weg zum Flughafen gehen. Es darf nur ein Gepäckstück pro Passagier mitgenommen werden. Die restlichen Koffer werden dann mit der MS Artania mit nach Deutschland genommen und anschließend an die Gäste ausgeliefert.
Laut Informationen von Gästen soll die MS Artania aber voraussichtlich drei Wochen in Australien unter Quarantäne gestellt werden, bevor sie die Fahrt gen Europa antreten kann.

Seit der Bekanntgabe der positiv getesteten Personen an Bord sollen sich die Passagiere in ihren Kabinen aufhalten und dort verbleiben. Die Verpflegung wird zur Kabine geliefert. Allerdings soll die Möglichkeit gegeben sein dreimal pro Tag für je eine Stunde die Außenbereiche zu nutzen. Hierbei werden die Gäste nach Decks aufgeteilt. Alle werden darauf aufmerksam gemacht Abstand untereinander zu halten, was manche Passagiere mehr und andere wohl weniger beachten. Im Interesse aller wäre es von Vorteil, wenn sich alle daran halten würden.
Es bleibt zu hoffen, dass der Plan von Phoenix Reisen aufgeht und auch die australischen Behörden bei ihrer Entscheidung bleiben.


Informationen von der Phoenix-Reisen-Homepage
(der Stand ist teilweise schon überholt, allerdings liegt noch keine aktuellere offizielle Information vor):

Aktuelle Information (26.03.2020 / 11:32) zur Situation von MS Artania vor Fremantle, Australien.

MS Artania liegt zur Zeit auf Reede vor Fremantle, Australien.

An Bord von MS Artania wurden nach Prüfung durch die australischen Gesundheitsbehörden am 25.03.2020 sieben bestätigte Fälle mit Covid-19-Ansteckung gemeldet. Es handelt sich hierbei um fünf Gäste und zwei Crewmitglieder. Allen an Bord von MS Artania geht es den Umständen entsprechen gut.

Wir sind gemeinsam mit der Reederei im stetigen Austausch mit dem Auswärtigen Amt, der Deutschen Botschaft in Australien sowie den zuständigen Behörden, um unsere Gäste an Land und weiter nach Hause zu bringen. Die Australische Regierung und die Deutsche Botschaft in Australien haben nun gemeinsam entschieden, dass der Rückflug unserer Gäste nach Deutschland voraussichtlich am 28.bzw. 29.03.2020 erfolgen kann. Nach Vorgabe der australischen Behörden und um deren Organisationen so wenig wie möglich zu beinträchtigen ist es den Gästen erlaubt, jeweils ein Gepäckstück mit auf den Flug zu nehmen. Diese eigens gecharterten Flüge werden von Phoenix Reiseleitern begleitet werden. Auch an Bord befindliche Gäste, die ihren ständigen Wohnsitz nicht in Deutschland haben, werden auf diesen Vollcharterflügen befördert, sofern die Weiterreise ab Frankfurt zum ausländischen Heimatort gewährleistet ist. Um dies organisieren zu können, befinden wir uns im Kontakt mit den jeweiligen Botschaften bzw. Konsulaten.

Alle Gäste an Bord von MS Artania wurden und werden von Kapitän Morten Hansen und Kreuzfahrtdirektor Klaus Gruschka über die Ereignisse und Entscheidungen der Behörden sowie die Organisation der Rückreise informiert.

Unsere Bitte an Angehörige:

Wir versichern Ihnen, dass wir an Bord und in Deutschland alles uns Mögliche dafür tun, dass es Ihren Verwandten und Freunden an Bord gut geht und alle bald wohlbehalten nach Hause zurückkehren.
Bitte sehen Sie von Anrufen in unserer Zentrale ab und helfen uns damit, dass wir die Rückreise Ihrer Lieben so schnell und komplikationslos wie möglich organisieren können. Alle Gäste an Bord haben aufgrund der jetzigen Situation kostenfreien Internetzugang und können sich direkt mit Ihnen in Verbindung setzen.

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