Die Carnival Corporation wagt einen optimistischen Blick in die Zukunft

Die Carnival Corporation wagt einen optimistischen Blick in die Zukunft

© Carnival Cruise Line
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Die Carnival Corporation hat ihren Geschäftsbericht für das dritte Quartal 2022 von Juni bis August vorgestellt. Im normalerweise hocherfolgreichen Sommerquartal hat man zwar Verlust gemacht, trotzdem wagt man einen optimistischen Blick in die Zukunft. Auch die Kreuzfahrtreedereien sind von der wirtschaftlichen Situation abhängig und versuchen durch Effizienzsteigerungen die negativen Auswirkungen der Inflation auf den Erfolg des Konzerns zu reduzieren. 

Zur Carnival Corporation gehören insgesamt neun Kreuzfahrtreedereien mit mehr als 100 Kreuzfahrtschiffen. Die größte Reederei auf dem deutschen Markt, AIDA Cruises, gehört auch zum amerikanischen Carnival Konzern. Auch Costa, Holland America Line, Cunard, P&O Cruises, P&O Australia, Princess Cruises, Seabourn Cruises und die Carnival Cruise Line gehören dem weltweit größten Kreuzfahrtkonzern an. 

Die Auslastung der Schiffe über alle Reedereien hinweg lag bei 85%. Der Trend ist erwartungsgemäß positiv. Im August wurde eine Auslastung von über 90% erzielt. Die Buchungslage für das kommende Jahr ist aktuell besser als im Vergleichszeitraum aus dem Jahr 2019. Das ist für die Manager und Aktionäre des Unternehmens beruhigend. Trotzdem muss weiter an den Ausgaben der einzelnen Reedereien gearbeitet werden, um mit einer hohen Auslastung auch einen Gewinn zu erwirtschaften. 

Carnival Corporation CEO John Weinstein nennt dabei die Marken Holland America Line, Princess Cruises und Costa Cruises, bei den aktuell Verbesserungspotential gesehen wird. Dabei prüft man zahlreiche Unternehmensentscheidungen, um durch kleine und größere Änderungen lukrativer zu arbeiten. Mit der deutschen Marke AIDA Cruises scheint man indes zufrieden zu sein. Sie wird vom CEO nicht mit genannt. 

Bei den Neubauten für die Carnival Corporation ist ein Strategiewechsel angekündigt. Man möchte auf ein konservativeres Neubauprogramm setzen. Das dürfte bedeuten, dass das Kapazitätswachstum vorerst reduziert wird. Es werden eher alte Kreuzfahrtschiff durch modernere Neubauten ersetzt. Für die Meyer Werft dürfte das eine schlechte Nachricht sein, weil die Carnival Corporation, mit der Bestellung der Helios Klasse aus neun Kreuzfahrtschiffen, einer der wichtigsten Kunden der letzten 10 Jahre war. 

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