Ciao Venezia – Ab heute gilt das Kreuzfahrtschiff-Verbot in Venedig

Ciao Venezia – Ab heute gilt das Kreuzfahrtschiff-Verbot in Venedig

© AIDA Cruises
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Kreuzfahrtverbot für die Lagunenpassage von Venedig gilt ab heute

Mitte Juli wurde bekannt, dass die italienische Regierung nun endgültig einen Riegel vor die Durchfahrt von Kreuzfahrtschiffen durch die Lagune von Venedig vorgeschoben hat. Das ab heute geltende Verbot von fast allen Kreuzfahrtschiffen wurde lange Zeit kontrovers diskutiert, teilweise galten zeitweise solche Regelungen, dann wieder nicht, doch nun sieht es nach einer endgültigen Lösung aus.

Das Verbot gilt für alle Schiffe mit mehr als 25.000 Bruttoregistertonnen oder einer Länge über 180 Metern und mehr als 35 Metern Höhe. Auch wenn ein Schiff diese Maße unterschreiten würde, jedoch gewisse Emissionswerte überschreitet, wird die Einfahrt in die Lagune von Venedig verwehrt. Es handelt sich somit ein Verbot von Kreuzfahrtschiffen für das Stadtzentrum von Venedig mit dem entsprechenden Kreuzfahrtterminal. 

Mit dieser Maßnahme sind faktisch alle regulären Kreuzfahrtschiffe betroffen, lediglich sehr kleine Kreuzfahrtschiffe, wie beispielsweise Flusskreuzfahrtschiffe, dürfen die Lagune noch passieren.

Das Verbot wird mit dem Erhalt und dem Schutz der Substanz der Stadt Venedig begründet. Durch die vorbeifahrenden Kreuzfahrtschiffe würde diese zu sehr in Mitleidenschaft gezogen und somit die Stadt nachhaltig geschädigt. Weiterhin soll die UNESCO angekündigt haben Venedig auf die Liste der gefährdeten Welterbe zu setzen und diese Einstufung wolle man vermeiden. 

Für die Kreuzfahrtfans handelt es sich bei der Entscheidung um einen Wegfall eines Highlights bei einer Kreuzfahrt, bei der Venedig angesteuert wird, denn die Vorbeifahrt am historischen Zentrum war etwas ganz Besonderes. 

Als Alternative soll ein neues Kreuzfahrtterminal in der Nähe von Venedig entstehen, welches erreicht werden kann, ohne dass die Lagune von Venedig befahren werden muss. Bis dies jedoch fertiggestellt ist, bedarf es anderer, kurzfristigere Lösungen. Costa Crociere hat sich beispielsweise dazu entschieden als Alternative den Hafen von Triest anzulaufen und der Mitbewerber MSC Cruises steuert statt Venedig nun Monfalcone an. Weitere größere Reedereien sind vor Ort derzeit nicht aktiv, sollte sich das ändern, so benötigen auch diese einen Alternativplan.

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