AIDAaura stand auf einem Online-Portal zum Verkauf – Das heißt nicht, dass das Schiff wirklich verkauft werden soll!

AIDAaura stand auf einem Online-Portal zum Verkauf – Das heißt nicht, dass das Schiff wirklich verkauft werden soll!

AIDAaura in Hamburg / © Jens Hagens
AIDAaura in Hamburg / © Jens Hagens

Ein US-Schiffsbroker bot ein paar Tage lang die AIDAaura zum Kauf an – das heißt nicht, dass AIDA Cruises das in Auftrag gegeben hat

Auf einen Online-Portal für Schiffsverkäufe war ein paar Tagen die AIDAaura von AIDA Cruises gelistet. Hierbei handelt es sich um ein Angebot eines US-Schiffsbrokers. Das heißt nicht, dass der Eigentümer des Schiffes das selbst beauftragt hat. Zwischenzeitlich ist das Inserat nicht mehr online. Somit ist belegt, dass es sich um einen „Fake“ handelte.

Die meisten Verkäufe von Kreuzfahrtschiffen passieren im Hintergrund, dafür braucht man keine Broker. Viele Broker nehmen einfach mal so ein paar Schiffe auf und schreiben einen Preis dazu. Das Spiel gab es schon mal mit der MS Europa von Hapag Lloyd Cruises. Die Reederei wusste zunächst gar nichts von einem angeblichen Verkauf und war nicht wirklich begeistert von der Dienstleistung des Brokers. Das Angebot verschwand schneller als es kam.
So scheint es nun auch bei dem „Angebot“ von AIDAaura gewesen zu sein, denn nun ist es nicht mehr vorhanden.

Im Übrigen wird derzeit auch die MSC Magnifica von MSC Cruises für 700 Millionen Euro angeboten. Diesen Preis hat das Schiff nicht ansatzweise im Bau gekostet, insofern kann man sich auch hier sicher sein, dass das Angebot ein „Fake“ ist.

Sollte AIDA Cruises oder eine andere Reederei Schiffe verkaufen, dann passiert das in der Regel auf Ebenen, die nicht allgemein zugänglich sind. Dann gibt es eine Meldung wenn es soweit ist und das war es dann.
Unterstreicht wird das ganze nochmal davon, dass nun in der Corona-Zeit einige Schiffe verkauft und zum Verschrotten gebracht wurden. Keines davon wurde über eine Broker-Seite verkauft. Das macht man in der Branche unter sich aus. 

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