AIDA Cruises: Kreuzfahrt-Neustart 2020 in drei Schritten

AIDA Cruises: Kreuzfahrt-Neustart 2020 in drei Schritten

© www.kreuzfahrt-aktuelles.de
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AIDA Cruises möchte in drei Schritten den Kreuzfahrtbetrieb wieder aufnehmen

Bislang war es um Planungen zu einer Wiederaufnahme des Kreuzfahrtbetriebs bei der Rostocker Reederei AIDA Cruises relativ still. Es wurden immer wieder Reisen abgesagt und somit die Kreuzfahrtpause sukzessive verkängert, die Schiffe wurden außer Dienst gestellt, viele Crewmitglieder erfolgreich nach Hause gebracht und Reisepreise der Gäste erstattet – was natürlich mit entsprechenden Wartezeiten verbunden ist. Doch wie der Neustart aussehen könnte, da hörte man bislang nichts. Das hat sich nun geändert, denn selbstverständlich hat man bei AIDA Cruises an einem entsprechenden Konzept gearbeitet. 

Nun hat sich Felix Eichhorn, der Präsident von AIDA Cruises, in einem sehr langen Brief gegenüber der Mitarbeiter geäußert. Darin sind sehr viele Dinge enthalten die das Unternehmen an sich und den aktuellen Stand betrifft, jedoch auch wichtige Punkte zu einem Neustart von AIDA-Kreuzfahrten. In dem Schreiben selbst wird gesagt, dass man keinen finalen Starttermin nennen kann, allerdings sind uns aus anderen Kreisen Informationen bekannt, die besagen, dass der Termin nicht mehr so weit entfernt sei. 

AIDA Cruises will in einem drei Stufen-System durchstarten. In der ersten Stufe möchte man langsam beginnen und Stück für Stück möchte man dann den Betrieb ausweiten. Im ersten Schritt sollen – wie schon oft spekuliert – Kreuzfahrten ab / bis Deutschland angeboten werden.
Der Neustart ab Deutschland soll mit einer geringen Anzahl an Schiffen stattfinden, was vollkommen klar und nachvollziehbar ist. Ebenso gibt es eine reduzierte Gesamtkapazität an Bord und ein komplett neues Hygiene-System angepasst an die aktuelle Corona-Zeit. Die ersten Reisen sollen außerdem Kurzreisen sein.
Spekulativ kann man annehmen mit welchen Schiffen das passieren könnte, nämlich wahrscheinlich mit denen, die sowieso schon in Deutschland stationiert sind bzw. in unmittelbaren Umfeld zu finden sind. Somit könnte möglicherweise u.a. die AIDAperla eine Rolle spielen, die mit ihrer Größe und der Ausstattung durchaus interessant für solche Reisen sein könnte und zudem mit reduzierter Kapazität ausreichend Platz pro Kopf bieten kann.

Die zweite Stufe beinhaltet das Ausweiten des Reiseprogramms auf einzelne „neue“ Häfen, sobald diese sich für den Kreuzfahrtbetrieb wieder öffnen und entsprechend zu den Hygienemaßnahmen von AIDA Cruises passen. Das betrifft auch Häfen außerhalb Deutschlands, allerdings nur in der EU. Das heißt weitere Schiffe könnten dann auf neue Reisen auslaufen.

Die letzte Stufe ist das was eigentlich alle wollen, die sukzessive Rückkehr zum eigentlichen Katalogfahrplan, sobald es die nationalen und auch internationalen Bestimmungen hergeben. Wann das sein wird, weiß allerdings niemand, weshalb wohl auch weiterhin nur „auf Sicht“ abgesagt wird, denn das Ziel ist es am Ende doch, die Reisen sofern möglich, durchzuführen.

Wie bereits oben erwähnt, wird in der internen Mitteilung nicht davon gesprochen ab wann es losgehen soll, doch wir hörten aus anderen Kreisen von Ende Juli, Anfang August, was nach den jetzigen Entwicklungen nicht unmöglich erscheint.
AIDA Cruises wird sich sicherlich zeitnah dazu äußern, wenn die entsprechenden Bedingungen dafür erfüllt sind. Schließlich müssen die Reisen ja dann noch buchbar gemacht werden und dann auch gebucht werden.

In jedem Fall ist es schön zu sehen, dass es langsam wieder vorwärts geht. Im Bereich der Flusskreuzfahrten passiert schon wieder Einiges und mit den Planungen von Hurtigruten folgt sozusagen auch der Hochsee-Bereich. Hurtigruten möchte ab Ende Juni Kreuzfahrten ab Hamburg nach Norwegen durchführen. Ein Versprechen, dass es Landgang in Norwegen geben könnte, gibt es nicht. Das werde spontan entschieden, je nachdem welche Bedingungen zum Zeitpunkt der Reisen gelten. Jedoch ist es ein starkes Signal auch für die Hochsee-Sparte.

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