AIDA Cruises: Klage nach Corona-Absage

AIDA Cruises: Klage nach Corona-Absage

© www.kreuzfahrt-aktuelles.de
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Ein ehemalige Gast der AIDA Cruises hat nach einer coronabedingten Absage Klage eingereicht. 

Schon zu Beginn der Corona-Pandemie wurden die Kreuzfahrt-Reedereien dazu gezwungen, ihre Reisen abzubrechen. In der Folge wurden mehr und mehr Kreuzfahrten abgesagt, manche Reedereien haben zum aktuellen Zeitpunkt schon Reisen bis ins nächste Jahr hinein absagen müssen. 

Auch AIDA Cruises gehörte zu den Unternehmen, die ihre Reisen überall auf der Welt unterbrechen mussten. So natürlich auch in Asien. Doch genau an dieser Stelle kam es zu einem Eklat mit einer Passagierin. Diese hat in der Folge der Absage ihrer Kreuzfahrt eine Klage auf entgangene Urlaubsfreuden eingereicht. Die Klage erfolgte mit Hinsicht darauf, dass es zum Zeitpunkt der Absage keinen Reisehinweis vom auswärtigen Amt in Deutschland gab. 

Der Fall wurde nun vor dem Amtsgericht in Rostock unter der Aktennummer 47 C 59/20 verhandelt. Innerhalb der Verhandlung wurde klar dargestellt, dass keinerlei Anrecht auf einen Schadensersatz besteht. Die Kreuzfahrt wurde im Bezug auf die Ausbreitung der Pandemie abgesagt. Zudem wurde eindeutig mitgeteilt, dass es sich bei der Corona-Pandemie um unvermeidbare außergewöhnliche Umstände handelt, die das Vorgehen der Reederei rechtfertigen. 

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